Das US-amerikanische trägergestützte Jagdflugzeug Grumman F6F-3 Hellcat
wurde 1943 eingeführt, um die veralteten Grumman F4F Wildcat zu
ersetzen, und blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Dienst der
U.S. Navy. Es entwickelte sich dabei zu einem der Hauptakteure im Pazifikkrieg. Entworfen, um der japanischen Zero wirksam
entgegenzutreten, war es mit dem leistungsstarken Pratt & Whitney
R-2800-Motor mit 2.000 PS ausgerüstet, der ihm hohe Geschwindigkeit und
ausgezeichnete Flugleistungen verlieh. Mit sechs in den Tragflächen
montierten 12,7-mm-Browning-Maschinengewehren bewaffnet, erwies es sich in den Händen gut ausgebildeter Piloten sowohl in
Luftüberlegenheitsmissionen zum Schutz der Flotte als auch in Einsätzen
zur Nahunterstützung und Erdbekämpfung als äußerst effektiv. Besonders
bemerkenswert war das Verhältnis von abgeschossenen feindlichen
Flugzeugen zu den eigenen Verlusten – ein deutlicher Beweis für die hohe operationelle Effizienz des Projekts „Hellcat".